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Recklinghausen

 

Ausstellungen zeitgenössischer Kunst

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Jens Hunger: Heute gibt es Suppe, Öl auf Baumwolle, 40 x 50 cm

JENS HUNGER Berlin
HEUTE GIBT ES SUPPE!
Malerei und Grafik


1. September bis 19. Oktober 2019


Bildwelten zwischen Puppenstube, Streichelzoo und Omas altbackener Kaffeetafel entfaltet der Berliner Künstler Jens Hunger in seinen Gemälden. Äffchen, Eichhörnchen und Teddy weichen aber völlig vom üblichen Skript der hier präsentierten naiv-realistischen Kinderbuchästhetik ab und agieren skurril bis alptraumartig: Kuscheltiere werden als Suppe serviert oder spielen noch ahnungslos im Espressokocher. Echte Freude an diesem anarchischen Treiben will indes nicht einmal dann aufkommen, wenn sich alle zu einem seltsam stummen Küchenorchester versammeln oder mit Blicken voll Gier und Wahn um die Himbeertorte scharen. Children‘s television gone mad – mit einer konsumtauglichen Hello Kitty als empathieloser Programmdirektorin. So viel Einbruch in die heile Kindheitswelt lassen letztlich auch die übrigen Werkreihen Hungers nicht unberührt und brechen selbst die starken Pop-Art-Einschläge der Star-Child-Serie.


Vernissage: Sonntag, 01.09.2019, 19 Uhr
Einführung : Jens Hunger und Christof Belmann-Weinrich

Musik: NN


Künstlerhomepage: www.jens-hunger.de

Noch bis zum 31.08.2019 zeigen wir:

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SEBEL Rhsn

PEOPLE OF BENGAL

Fotografie

 

14.07. bis 31.08.2019

 

Sebel alias Sebastian Niehoff ist vor allem als Bandmusiker (Stoppok, Alligatoah) und Singer-Songwriter („Heimat“, „Wetter“) ein Begriff. Dass das Multitalent Sebel in professioneller Foto- und Videoproduktion eine zweites Standbein hat, dürfte hingegen weniger bekannt sein. „People of Bengal“ präsentiert eine Serie eindrucksvoller und einfühlsamer Schwarzweissaufnahmen, die während einer Indienreise entstand. Frei von Voyeurismus und immer mit Respekt nähert sich Sebel den einfachen Menschen bei ihren alltäglichen Verrichtungen: auf dem Weg zur Arbeit, beim Frisieren im Freien, im Gebet. Seine Bilder sind getragen von anonymen, aber großen, selbstbewussten Persönlichkeiten. Seine Motive repräsentieren weniger das moderne, internationale Indien des 20. und 21. Jahrhunderts, sondern suchen stattdessen ein zeitloses, menschliches Antlitz des indischen Subkontinents.

 

Vernissage: Sonntag, 14.07.2019, 19 Uhr

Grußwort: Bürgermeister Christoph Tesche

Einführung: Christof Belmann-Weinrich

Musik: Sebel & Band


Künstlerhomepage: www.sebel.de